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Bezirk Heraklion

Der Bezirk erstreckt sich im Norden von Fodele bis Malia und im Süden von Kokkinos Pirgos bis Vatos.

Sehenswürdigkeiten

Agia Triada: In der Nähe wurden Ruinen eines Palastes freigelegt - vermutlich der Sommersitz der Herrscher von Phaistos.

Amnissos: Östlich von Heraklion, war der Hafen von Knossos. Bekannt wegen der "Fresken-Villa", auch Tulpen-Villa genannt.

Arhanes: Südlich von Heraklion, Reste einer Palastanlage wurden ausgegraben. Auf dem Hügel FOURNI wurden Kuppelgräber entdeckt, bei ANEMOSPILIA ARHANON wurde ein minoisches Heiligtum ausgegraben.

Gortyn: Südlich von Heraklion; war in der römischen Zeit Hauptstadt der Provinzen Kreta und Kyrene. Die Anfänge der Stadt waren aber schon in minoischer Zeit. Zu sehen sind unter anderem die ältesten Gesetzestafeln des Abendlandes.

Kato Simi Vianos: Hermes- und Aphrodite-Heiligtum

Knossos: Östlich von Heraklion, war seit der Jungsteinzeit bewohnt. Insgesamt wurden drei Paläste übereinander gebaut, da diese immer wieder von Katastrophen zerstört wurden. Die Paläste waren Herrschersitz, Verwaltungs- und Religionszentren. Zum Hauptstadtkomplex gehörten neben dem Palast des MINOS  Wohnhäuser der Würdenträger, die Häuser der einfachen Bevölkerung und die Grabstätten. Der Palast ist ineinander so verschachtelt und verzweigt, dass er wie ein LABYRINTH gewirkt haben muss.

Der Palast von Knossos.

Der Palast von Knossos wurde um 2000 v. Chr. errichtet. Es ist der grösste und älteste Palast Kretas. Um 1700 v. Chr. wurde dieser durch ein Erdbeben zerstört. Anschliessend wurde der Palast schöner und prächtiger denn je wieder erbaut. Rings um die Anlage entstanden kleinere Herrenhäuser. Um 1200 v. Chr. erlosch sämtliches Leben im Palast.

Im Grundriss blieb der Begriff Labyrinth wegen der verwinkelten und rechtwinkligen Anlage verbunden. Die Anlage gruppiert sich um einen zentralen Mittelhof. Interessant sind insbesondere die schönen Fresken und der Thronsaal.








Ein weiteres Machtzentrum bildete der Palast von Malia. Die Festungsmauer ist aus schön behauenen Steinblöcken gebaut und weist in ihrem Verlauf Einsprünge und Vorsprünge auf, die vor allem noch am Westteil der Mauer zu sehen sind. Vom Mittelhof, der auf zwei Seiten mit Säulengängen eingefasst ist, gehen verschiedene Gemächer aus, die sich in Form von Quadraten ausdehnen. In Malia kann man bereits seit der Frühepoche das Erscheinen von Stockwerkskonstruktionen, vor allem über dem Westflügel des Palastes, feststellen, die wahrscheinlich über eine große Treppe vom Mittelhof aus zugänglich waren. Der östliche Teil besteht ausschließlich aus einfachen, erdgeschossigen, zwischen dem Hof und der Einfriedung gelegenen Vorratskammern mit stuckverzierten Wänden, in denen die Vorratsgefäße eingelagert wurden. Die Halle, die den Mittelhof im Norden begrenzt, zeugt durch ihre Konstruktionsweise vom Einfluss Ägyptens auf Kreta.

Ein MUSS der Besichtigungen auf Kreta!!!

Levina: Ganz im Süden. Asklepionheiligtum und Felsengräber

Malia: Östlich von Heraklion. Minoischer Palast, Reste der Stadt und eine Begräbnisstätte bei Hrissolakos.

Phästos: Südwestlich von Heraklion. Zeitwichtigstes Kulturzentrum in minoischer Zeit. Wurde der Sage nach von RADAMANTHYS, dem Bruder von König MINOS, regiert. Anlage über 9000 m2, Reste der alten Stadt. Die Böden und Wände des Palastes sind mit Alabaster herrlich ausgekleidet.

Vathipetro: Südlich von Heraklion. Herrenhaus aus minoischer Zeit mit Weinpresse, Olivenpresse, Webraum und einer Töpferei.

 

Museen

Aharnes: Archäologische Sammlung (Telefon: 2810 752712): Funde aus dem Palast von Malia, der Nekropole von Fourni sowie dem Heiligtum von Anemospilia.

Mirtia: Katzanzakis- Museum(Telefon: 2810 742451): Ein Gebäude im Heimatort des gr. Romanciers ( " Alexis Sorbas") zeigt Manuskripte, Fotografien, Kostüme usw.

 

Kirchen & Klöster

Isodia tis Theotokou bei Skotini, ca. 1 km nordwestlich von Fodele, errichtet auf den Fundamenten einer Kirche aus dem 11. Jh.

Vrondissi: Ca. 56 km südlich von Heraklion, mit einem reliefverzierten Brunnen und einem schönen Rundblick.

Varsamonero: Ca. 52 südlich von Heraklion. In der Klosterkirche Agios Fanourios sehen Sie Wandmalereien aus dem 15. Jh. Sie sind von grossem künstlerischen und historischen Wert - ein Monument der Kretischen Schule.

Titus-Basilika: bei Gortis. Sie ist aus dem 6. Jh. und zählt zu den bedeutendsten Denkmälern des Christentums auf Kreta.

Kardiotissa-Kloster: mit der Kirche Panagia Kera unweit von Krassi

 

 

 



01.01.2008 14:59

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